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RE: Mittleres Abteil
  Absender: Albus Severus Potter, 06.08.2016 23:24 Diesen Beitrag zitieren

"Spricht da der Neid aus dir?", fragte er grinsend. Er war nicht sehr rechthaberisch, also schon, aber wenn man das mit seiner Cousine Molly verglich, war er da gar nichts. Und Albus wurde sein Leben lang verglichen, so dass er es schon selbst immer tat. Es war meistens nicht seine Familie die ihn verglichen hatte, sondern die Außenwelt. Die Lehrer. Wie oft hatte er gehört, dass die Lehrer lieber einen zweiten James gehabt hätte, als einen Albus. James war kein Engel, gewiss nicht. Aber trotzdem beliebter bei den Lehrern.
"Das stimmt. Vor allem diese Augen, sind sehr fesselnd.", grinste er und spielte somit unabsichtlich wieder auf seine Flirtlektion an. Als ihm das bewusst wurde, hätte er seinen Kopf gerne gegen die Fensterscheibe gehauen, doch die war auf der anderen Seite von Elena. Damit ihr das nicht so auffiel redete er gleich weiter: "Was hattest du bitte für Fantasien mit 12?" Dabei konnte er gar nicht anders als Lachen. Ihr Lachen steckte ihn an.

"Bei meiner Familie wäre sowas gar nicht möglich..Ich weiß ja nicht ob du die Geschichte über meinen Onkel Percy kennst...? Meine Familie nimmt jeden wieder auf.", überlegte er bei ihrer Aussage. Langsam merkte er, dass er eigentlich sehr viel Glück mit ihnen hatte. Vielleicht sollte er sein Verhältnis zu seinen Eltern echt bessern... "Das ist echt.." Er musste nach dem richtigen Wort suchen. Er wusste nicht wie er das beschreiben sollte. "...traurig." Was anderes war ihm nicht eingefallen. Albus war auch nicht so gut darin die richtigen Worte in traurigen Situation zu finden. Er wusste wie man flirtete, aber das war eine Sache die er nicht konnte.

"Immer wieder gerne.", grinste er. Eigentlich hätte er das Geld nicht angenommen, aber er kannte Elena. Sie würde nicht aufgeben, bevor er das Geld in seine Hosentasche gesteckt hätte. Also tat er es. Ganz ohne Widerworte. "Da bin ich aber erleichtert...Die Fesseln im zweiten Jahr haben mir schon gereicht.", meinte er lachend und spielte wieder auf die Erinnerung an, die sie eben noch aufgefrischt hatte.
Damit hatte er nicht gerechnet. Albus musste schlucken, als sie ihren Kopf auf seiner Schulter bettete. Okay, ganz normal, unter guten Freunden. Eigentlich. Wenn es sich hier bei nicht um Elena die eigentlich nicht so ein Kuscheltyp war und um Albus, der sowas sonst nur bei seiner Schwester duldete, handeln würde. Er nahm das Stück Schokolade an und kaute ein wenig darauf rum um sich abzulenken. Doch sein Blick ging wieder zu ihren Lippen, als sie ein genießerischen Laut von sich gab. Bei Merlins gepunkteter Unterhose. Schon wieder starrte er diese Lippen an. Langsam wurde das echt auffällig. Schnell schaute er wieder weg.


RE: Mittleres Abteil
  Absender: Elena Nott, 06.08.2016 22:33 Diesen Beitrag zitieren

Von der Seite beobachtete Elena ihren Freund während er sich durch die Haare fuhr. Das machte er oft und sie hatte sich zu Anfang immer gewundert, ob das so eine Art Anmachtrick war oder so, was sie manchmal bei anderen gesehen hatte, aber da er es sogar gegenüber ihr machte schien es wohl eher ein Tick von ihm zu sein. So wie sie grundsätzlich von allem gefesselt war, was eine dunkelblaue Farbe hatte. Okay, das war vielleicht eine andere Art von Tick, aber die Sache mit den Haaren verband Ley jetzt immer untrennbar mit dem Potter. Ab liebsten hätte sie das auch mal gemacht, also seine Haare anzufassen, aber das kam bestimmt reichlich komisch rüber. War es auch.
"Ich glaube du möchtest es eher zu sehr wahrhaben." entgegnete sie spontan auf Albus' Frage. Sie konnte sich schon vorstellen, dass jeder gerne imme Recht haben würde.
Bei seiner Aussage zuckte Ley kurz zusammen, aber als sie merkte, dass ihr Freund auch nur über den ganzen Vorfall lachen konnte stimmte sie ein. "Ja, ja, ich war schon immer sehr fesselnd." erlaubte sie sich ein kleines Wortspiel passend zur Situation. "Aber vielleicht habe ich das ja auch extra gemacht..." Sie wackelte mit den Augenbrauen und brach dann wieder in Lachen aus. Es war ein ehrliches und unbeschwertes Lachen und das sah man ihr auch an.Diese Art von Lachen, in das grundsätzlich immer alle einstimmten und von dem viele sagten, dass es sie selbst dann ansteckte, wenn sie eigentlich traurig waren.

Elena merkte, dass Albus nach ihrer langen Antwort eine Menge Gedanken dazu hatte, es war ja auch sehr viel gewesen und er konnte es eben wohl schwer nachvollziehen. "Weißt du, meine Cousine hat das vor ein paar Jahren gemacht. Sie ist mit einem Muggel abgehauen und wurde nie wieder gesehen - aber das wollte auch niemand. Ich kannte sie nicht, da sie in Rumänien wohnte, aber mein Vater hat nichtmal ihren Namen genannt. Ich - ich will einfach nicht, dass er meinen auch vergisst." Ohne es zu merken war sie in eine sehr ernste, aber traurige Stimmung reingeraten. Sie weinte zwar nicht - das tat sie nie vor anderen und schon gar nichts so schnell und wegen sowas, aber ihre Stimme war deutlich kühler und neutraler geworden als sonst. Auf der einen Sete bereute sie es schon wieder, Albus da mit reingezogen zu haben und auf der anderen Seite freute sie sich aber auch, es jemandem erzählen zu können, auch wenn er es nicht verstand. Sie lebten wohl tatsächlich in zwei Welten.

Tatsächlich ging Albus aber ihrer Bitte nach und trat aus dem Abteil umd Schokolade für sie zu kaufen. "Danke, du bist ein Schatz!" erklärte sie und steckte ihm ein bisschen Geld zu, das für die Süßigkeit reichen sollte. "Ich glaube ich werde dich doch nicht verwandeln." Wie selbstverständlich setzte er sich wieder neben sie und sie konnte sich langsam daran gewöhnen, ihm so nah zu sein. Ohne viel darüber nachzudenken lehnte sie sich an seine Schulter und brach ein Stück Schokolade ab um ihm etwas abzugeben. "Mhm!" sagte sie genüsslich und ließ sich die Süßigkeit auf der Zunge zerlaufen.


RE: Mittleres Abteil
  Absender: Albus Severus Potter, 06.08.2016 21:39 Diesen Beitrag zitieren

Langsam fing er sogar damit an ihre Bewegungen zu analysieren. Sie rutschte im Sitz herum..war sie nervös..wegen ihm? Dabei klang sie gar nicht so. Interpretierte er einfach zu viel darin? Dummer Junge. "Ich weiß nicht. Vielleicht weil du es nicht wahr haben möchtest?", grinste er, während er sich mit beiden Händen durch die Haare fuhr. Das war ein Tick. Seine Haare waren sein Tick. Andere kauten an Fingernägeln, er fuhr sich ständig durch seine dunklen Locken. "Ja, es fühlt sich wirklich an wie Ewigkeiten." Seine Gedanken gingen zu der Zeit, als er zum ersten Mal in Kontakt mit Elena kam. Damals war er noch wenig begeistert von seiner Häuserwahl, doch sie und die Leute die er noch heute Freunde nannte, hatten ihn unter anderem umgestimmt. Er gehörte nach Slytherin. Dort war seine wahre Familie.
Als Elena eine alte Gesichte aufwärmte musste Albus lachen. Damals war er noch viel offener gewesen. "Ja, das war nicht sehr nett." Der arme Schulsprecher. Oder wohl eher armer Albus. Ihn hatte es schließlich am Ende getroffen. Er schüttelte, immer noch lachend, den Kopf. "Das war vielleicht was."

Sein Lachen verstummte und er nickte nur. Er konnte es verstehen, aber nicht nachvollziehen. Oft hatte er ähnliche Antworten gehört. Aber sollten Eltern nicht glücklich sein, solange das Kind auch glücklich war? Er kannte das Gefühl nicht. Er wusste wie es war, verglichen zu werden, er kannte den enttäuschten Blick seiner Familie, weil er sich von ihr entfernte. Trotzdem hing sein Blick an ihren Lippen. Er wollte sich so ein Leben gar nicht vorstellen. Ihre Lippen sahen ganz weich aus. Wie es wohl war sie zu berühren, mit seinen Fingern oder mit seinen Lippen? Dieser Gedanke kam so plötzlich und war ziemlich verwirrend für ihn, dass er erstmal über sich selbst den Kopf schütteln musste.

Er nickte und stand dann wieder auf. Sein Blick ging zu der Süßigkeitenfrau, die gerade ihre Stimme anhob. Geld hatte er noch in seiner Hosentasche. Albus machte also die Tür vom Abteil auf und ging zur Frau. "Einmal Schokolade, für die hübsche Dame in dem Abteil dort.", sagte er zu ihr und zeigte grinsend zu Elena. Die Frau lächelte ihn an und nannte ihm den Preis für die Schokolade. Er zahlte und nahm sie an sich. "Hier bitte schön. Einmal Schokolade.", grinste er, als er wieder im Abteil war und reichte ihr die Schokolade. Er hatte überlegt, sich wieder auf seine Seite zu setzen, aber das würde sicher komisch rüber kommen, weshalb er sich wieder neben Elena setzte.


RE: Mittleres Abteil
  Absender: Elena Nott, 06.08.2016 20:27 Diesen Beitrag zitieren

"Hm... wieso fällt es mir nur schwer, das zu glauben?" erwiderte Elena schlagfertig und rutschte noch etwas in ihren Sitz. In Verbindung mit dem Wort 'Kleines' und seinem Grinsen klang das eindeutig verdächtig, aber auch ein bisschen wie ein Anmachspruch. Der Junge war einfach unverbesserlich. "Nicht seit Jährchen... seit Ewigkeiten!" ergänzte sie seine nächste Aussage enthusaistisch und dachte dann wieder daran zurück, wie sie sich kennengelernt hatten. Damals war Ley gerade 2 Wochen in den Ferien bei Grandpa Nott gewesen und das hatte Spuren hinterlassen. Sie hatte mit Scorpius in einem Abteil gesessen und hinter der Fensterscheibe die Potters beobachtet. Vor alle sie hatte sich über den Jungen lustig gemacht, aber als er dann in das gleiche Haus wie sie einsortiert wurde begann sie sich für ihn zu interessieren. Danach kam alles wie ganz von selbst und als Albus im der dritten Klasse seine Down-Phase hatte war Elena eine der ersten, die für ihn da waren genau wie er es immer für sie gewesen war. Das hatte sie noch mehr zusammengeschweißt. "Weißt du noch wie ich einmal einen Incarcerus auf dich angewendet habe, weil ich dachte du wärst der Schulsprecher, den ich erpressen wollte?" Sie kicherte bei der erneuten Erwähnung dieser Geschichte, die in einem riesigen Lachanfall geendet hatte. Sie wusste selber nicht, wie sie damals auf die Idee gekommen war, den Schulsprecher zu fesseln, um hn davon zu überzeugen, dass er sich für eine Renovierung des verrotteten Klassenzimmers einsetzte. Vermutlich, weil ihr mit 12 Jahren noch niemand zuhören wollte.

Mit der Freiheit war das bei Ley wiederum eine andere Sache. "Weißt du, das ist etwas, das ich von Kind an gelernt habe. Enttäusche niemals deine Familie, denn sie sind die einzigen, denen du immer vertrauen kannst, die immer für dich da sind und das Beste für dich wollen. Natürlich weiß ich, dass dem nicht immer so ist und dass ich auch großartige Freunde haben die mich nie verlassen, aber das ist meine Tradition, meine Geschichte. Ich bin die einzige Nott dieser Generation, also muss ich meiner Familie gut dienen. Irgendwie habe ich auch immer das Gefühl, dass es das Einzige ist, was ich für meinen Großvater noch tun kann, seit er gestorben ist. Du glaubst nicht was für ein Gefühl das ist, wenn dich plötzlich alle Leute aus deiner Kindheit so anschauen als wärst du nicht mehr wert als ein namenloses, unbekanntes Tier." versuchte sie, ihre komplexen gefühle irgednwie in Worte zu fassen. Bestimmt war das ganz schön wirr und sie konnte auch nicht erwarten, dass jemand, der nicht in solchen Verhältnissen aufgewachsen war, das verstand. Sie hatte schließlich ihr ganzes Leben in dieser riesigen Reinblüter-Familie verbracht und so viele Menschen kennengelernt, deren Meinung ihr wirklich etwas bedeutete. Und schließlich kannte sie noch nicht das starke Gefühl von erwiderter Liebe, das einen die verrücktesten Sachen tun ließ. Sie kannte nur das bisschen Schwärmerei für Jungen wie Scorp oder Albus, das sie aber eigentlich gar nicht wollte.

"Danke Potter, ich wusste schon immer, dass du echt cool bist!" erklärte sie mit einem sehr dankbaren Blick in seine Richtung, auch ein bisschen um die Stimmung wieder aufzulockern. Vertrauen unter Freunden bedeutete schon immer die Welt für sie, weil das die wichtigste Tugend war, die sie unter Slytherins teilweise vergeblich gesucht hatte.

Ley spielte noch ein bisschen mit ihrem Zauberstab herum, als Albus vor ihr auf die Knie fiel. "Das muss ich mir erst noch überlegen. Aber ein bisschen Schokolade täte meinem Geist beim Nachdenken bestimmt gut..." antwortete sie daraufhin mit der königlichsten Stimme, die sie hinbekam und zeigte dann subtil mit dm Zaubertab in Richtung der Süßgkeitenhexe, die ihren Wagen gerade zu ihrem Abteil schob. Sie fand, dass sie sich ganz gut als böse Slytherin machte, aber sie könnte den Jungen nie für ihre Süßigkeiten bezahlen lassen. Am Ende würde sie ihm das Geld auf jeden Fall zurückgeben, sonst wurden aus ihren Gewissensbissen noch körperliche Schmerzen. Sie tat ihr Bestes, sich das nicht anmerken zu lassen.


RE: Mittleres Abteil
  Absender: Albus Severus Potter, 06.08.2016 18:31 Diesen Beitrag zitieren

"Ich habe immer Recht, Kleines.", grinste er und kam wirklich wieder hinter seiner Maske hervor. Es war nicht leicht, war es nie nach dem er so ausgenutzt wurde, aber bei Freunden wie Elena fiel es ihm leichter, nicht ganz so schwer. "Ich weiß nicht, wir kennen uns jetzt schon ein paar Jährchen.", sagte er nur Schulter zuckend. Er war auch mehr der Beobachter. Er handelte zwar viel, aber vorher beobachtete er um zu wissen ob er handeln wollte, oder wie er handeln konnte.

"Nein, seine Familie kann man wahrlich nicht aussuchen.", murmelte er. Er hatte es darauf bezogen aufgenommen, wahrscheinlich weil das der einzige Teil war, dem er sich ebenfalls zugehörig gehörte. Viele beneideten ihn um seine Familie. Er mochte sie auch. Er liebte seine Schwester, sie war sein ein und alles. Doch manchmal war das einfach zu viel. Zu viele Vergleiche mit seinem Bruder oder mit seinem Vater. "Bist du nicht ein freier Mensch? Dann kannst du ja eigentlich tun was du willst?" Albus zog die Augenbrauen bei der Frage hoch. Er hatte diese Frage oft gestellt, an verschiedenste Sprösslinge von Reinblutfamilien. Genau genommen waren sie alle frei. Sie wollten nur nicht den Zorn ihrer Eltern spüren. Aber Eltern waren Eltern. Egal was man machte, sie würden einen lieben. Das dachte Albus zumindest, denn bei seinen Eltern war es so. Er baute sehr viel Mist, aber sie würden ihn trotzdem immer mit offenen Armen empfangen. "Ich kann machen was ich will, aber ich würde das selbe von dir behaupten.", fügte er dann grinsend hinzu. Liebe war nichts für ihn. Also blieben nur gute Freunde um zu heiraten.

Wieder musste er grinsen. "Ja, ich könnte mir auch kein anderes Haus vorstellen.", sagte er dann. Natürlich früher hatte er nach Gryffindor gewollt, doch da passte er nicht rein. Er war nicht mutig. Nicht mal im Herzen. Er war voller Angst und hatte keine Lust sich diesen Ängsten zu stellen. Jeder andere hätte es hingenommen, ein wenig geweint und sich dann ins nächste Abenteuer gestürzt um dann wieder am Boden mit einem gebrochenen Herzen zu sein. Albus brauchte keine Wiederholung, dazu hatte er keinen Mut.
"Oho. Jetzt wird es gefährlich.", lachte Albus als sie ihren Zauberstab rausholte. "Bitte, Bitte. Ich will nicht als Kaninchen enden.", flehte er dann scherzhaft und ging in die Knie.


RE: Mittleres Abteil
  Absender: Elena Nott, 06.08.2016 17:23 Diesen Beitrag zitieren

Ja, Elena war abgerückt. Es war ihre Entscheidung gewesen. Und doch war sie etwas enttäuscht, als auch Albus wieder wegrückte und sich hinter seiner Maske versteckte. Sie redete sich trotzdem ein, dass sie nur so drauf war, weil sie sich über seine Lockerheit gefreut hatte. Nichts weiter, sie hatte nur einen Teil seines whren Ichs gesehen und sich gewünscht, er würde immer so sein. Nicht immer mit ihr flirten. Mit ihr doch nicht.
"Da hast du mal wieder Recht." gab sie nach, aber nicht ohne ihm ein anerkennendes Lächeln zuzuwerfen. "Seit wann kennst du mich nur so gut?" fragte sie noch hinterher und tat so, als wäre sie deswegen verärgert. Aber das war sie nicht, sie sah es, ganz im Gegenteil, einfach als Beweis dafür an, dass vor ihr einer ihrer besten Freunde saß.

Obwohl Ley die Fakten und die Meinung ihrer großen und verzweigten Familie kannte, wurde sie bei dem Ton, den Albus anschlug, sofort etwas bedrückt. Es stimmte, man nannte ihn Blutsverräter, dabei war er gerade mal sechszehn Jahre alt und das Wort 'Verräter' war das Letzte, mit dem sie ihn beschreiben würde. Sie schluckte hart und setzte dann zu einer Antwort an. "Ja, das stimmt wohl. Tja, man kann es sich nicht aussuchen, nicht wahr?" entgegnete sie vage, ohne genauer anzugeben, wen oder was sie damit gemeint hatte. Aber sie beschloss, dass das noch nicht alles war, was sie zu dem Thema sagen konnte. "Nur damit du das weißt, wenn ich tun könnte was ich wollte, dann gäbe nur wenige außer dir, die ich bereit wäre zu heiraten." erklärte sie noch und warf ihrem Freund ein warmes Lächeln zu. Sie war nicht verliebt, zumindestens wusste sie noch von niemandem, und deswegen konnte sie sich dafür nur gute Freunde aussuchen. Und der Potter war einer von ihnen, da ließ sie sich von niemandem reinreden.

Sie redeten dennoch in ihrer früheren Art weiter, unbeschwert und freundschaftlich eben. "Keine Sorge, Slytherin is the place to be." erklärte sie grinsend. Sie war sehr froh darüber, dass die Beiden zufällig in einem ahus gelandet waren. Man konnte ja sagen was man will, aber im gleichen haus hatte man halt ähnliche Eigentschaften und deshalb verstand sie sich auch mit vielen Slytherins so gut. "Ach kein Problem, da kenne ich doch zufällig einen kleinen aber feinen Helfer, der alle um mich herum in Kaninchen verwandeln könnte." gab sie in geheimnisvollem Ton zurück und holte ihren Zauberstab hervor. Scheinbar geduldig strich sie über die feinen, eingeschnitzen Linien im Holz, die mehrere Schlangen darstellten. Dabei blickte sie warnend zu Albus und grinste ihm im gleichen Atmenzug zu. Sie war keine gute Lügnerin. Ihm würde sie nie im Leben etwas antun.


RE: Mittleres Abteil
  Absender: Albus Severus Potter, 05.08.2016 19:15 Diesen Beitrag zitieren

Als Elena von ihm weg rückte, merkte Albus erst wie nah sie sich noch immer gewesen war. Ein Gefühl machte sich in ihm breit. Er war doch nicht etwa? War er wirklich enttäuscht, weil sie Abstand zwischen ihnen gebracht hatte? Wahrscheinlich lag es daran, dass ihm sonst die Mädchen zu Füßen lagen und keines es je wagen würde abzurücken. Wer wollte denn schon freiwillig von ihm weg, wenn sich die Aussicht bot, dass er ihr seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenkte? Oder vielleicht hatte er sich gerade an ihre Nähe und ihr Geruch in seiner Nase gewöhnt und jetzt war es weg. Menschen waren Gewohnheitstiere. Wenn sie an etwas gewöhnt sind, fangen sie an es zu vermissen. Innerlich schüttelte Albus seinen Kopf bei diesen Gedanken. Sonst machte er sich doch auch nicht so viele Gedanken über eine Bewegung.
"Ich weiß nicht...du bist glaube ich nicht so die gute Lügnerin.", meinte er dann und lächelte schwach. Langsam glitt er wieder in die Interessiert-mich-nen-Scheiß Position. Verschränkte Arme, leicht abwertender Blick. Es passierte ganz automatisch. Doch seit wann brauchte er das, bei einer seiner engsten Freunden? Dieses Mal schüttelte er wirklich, unmerkbar, den Kopf und setzte wieder ein kleines Lächeln auf. Er hoffte Elena hatte das kleine Mienenspiel nicht mitbekommen.

"Ich bin ja auch ein Blutsverräter. Potter und Weasley. Das ist bestimmt die schlimmste Verbindung die sich deine Familie vorstellen kann.", kommentierte er ihre Aussage. Niemals würde irgendeiner aus dieser Ecke der Gesellschaft ihn als gut für seine Tochter ansehen. Seine Großmutter war muggelstämmig. Sein Vater hat die Welt gerettet. Seine Mutter war eine Weasley. Da würde nicht einmal der Fakt nutzen, dass er ein Slytherin war. Verquere Welt. Er konnte sich das gar nicht vorstellen. Er war kein Romantiker. Das war klar, aber nicht frei wählen zu können, wenn man heiratete, ob jetzt Muggel, Reinblut oder irgendein anderer Blutsstatus, war für Albus Welten von dem entfernt was er beigebracht bekommen hatte.
"Oh. Ich glaube dann bin ich im falschen Haus.", grinste er und die Stimmung lockerte sofort wieder auf, als sie beide wieder in ihrem alt bewehrten Ton miteinander sprachen. Er musste nun auch wieder Lachen, als sie ihm wieder so einem bösen Blick zuwarf. "Damit verscheuchst du vielleicht Kaninchen.", lachte der Potter und fuhr sich durch seine Locken.


RE: Mittleres Abteil
  Absender: Elena Nott, 05.08.2016 12:27 Diesen Beitrag zitieren

Einen kurzen Moment war Ley traurig, weil Albus keine Namen nannte, aber dann fragte sie sich, wieso sie das überhaupt wissen wollte. Eigentlich hatte es sie gar nicht zu interessieren, was er mit seinem Liebesleben machte und deswegen rückte sie jetzt auch ein wenig ab. Erst jetzt merkte sie, wie nah sie sich gewesen waren und wunderte sich im Stillen darüber, dass sie das zugelassen hatte. Verdammt nochmal, sie wollte nicht so ein Typ sein! Sie hatte viele Freunde aber keine Beziehung, die würde ihr doch nur alles zerstören! Trotzdem versuchte sie, gegenüber ihrem Freund weiterzulächeln, was aber eher matt wurde. Da sie so in ihren gedanken hing bemerkte sie mal wieder gar nicht, dass er soeben bestätigte, dass er das Kompliment ernst gemeint hatte. "Na wenn du meinst..." sagte sie und fragte sich aber dabei, wieso Albus, wenn er eh schon mit den Gefühlen anderer spielte, nicht auch mal auf eine Lüge zugriff. Naja, wie gesagt war es sein Ding und sie sollte ihm nicht weiter so nahetreten. "Aber wer weiß ob ICH nicht die ganze Zeit lüge!" erklärte sie und grinste wieder etwas überzeugender. Natürlich tat sie das nicht, das könnte sie einem ihr Nahestehenden nie antun, aber ein paar Spielchen mussten einfach sein. Freunde necken machte sie dagegen nämlich sehr gerne.

"Abgemacht!" antwortete sie lachend, ber obwohl sie nach dieser Sache gerade den Gedanken an eine Hochzeit verdrängte freute sie sich doch darauf, Albus ihre zweite Heimat zu zeigen. Als er das Gesprächsthema auf etwas anderes legte war Elena ihm sehr dankbar dafür, dass sie mal wieder aus dem ganzen Flirten herauskamen. "Klar, also meine Urgroßmutter war eine gebürtige Black und auch mit den Goyle's haben wir eine nähere Verbindung. Inklusive dem ganzen Todesser-Zeug und Slytherintradition. Wenn ich keinen Reinblüter heirate, dann gibt es also eine Menge Missgunst... Ich denke du wärst da auch nicht die beste Partie. Wenn du das meinst." erklärte sie schulterzuckend. Alleine der Name Potter wurde in Reinblüterkreise kaum noch ausgesprochen. Es war eine sehr große Thematik und obwohl Elena sich sonst gegen vieles wehrte blieb sie bes jetzt immer loyal zu ihrer Familie. Da sie es nie anders erlebt hatte war es eben einfach selbstverständlich für sie, dass sie sich später einen Reinblüter suchte. Bis jetzt konnte sie sich schließlich auch nicht vorstellen wie es war, richtig verliebt zu sein und obwohl sie den Potter als Freund schätzte tat ihre Familie das eben nicht. Damit musste sie klarkommen.
Ein weiteres großes Thema war die Hauswahl, weshalb Elena zimlich Glück gehabt hatte, dass sie ohne große Problemen nach Slytherin geschickt wurde. "Slytherins und ausnutzen? Nieeeeemaaaals! Wo hast du das denn gehört?" erwiderte sie mit vor Ironie triefender Betonung und stimmte in Albus' Lachen ein. "Ey!" gab sie ihm auf seinen frechen Kommentar zurück und boxte ihn gegen die Schulter. "Das will ich aber nicht gehört haben!" fügte sie noch hinzu und warf ihm noch so einen bösen Blick zu.


RE: Mittleres Abteil
  Absender: Albus Severus Potter, 04.08.2016 18:48 Diesen Beitrag zitieren

Bei Merlin. So hatte er sich die Zugfahrt eigentlich nicht vorstellt. Wobei er sich auch nie vorgestellt hatte, mit Elena zu flirten, ob jetzt als Scherz oder als ernst gemeinte Sache. Das hatte also nicht nur was mit der Zugfahrt zutun. Wäre er irgendein alles überlegender Hufflepuff hätte er vielleicht mehr darin interpretiert. Aber er war nun Mal niemand der sich groß Gedanken über seine Aktionen macht. Außer sie könnten dazu führen, dass er seine Gefühle zeigte. Er war der geborene Slytherin. Er wusste nicht einmal mehr, warum er damals nicht in dieses Haus wollte. Hier hatte er die besten Freunde gefunden. Unter anderem Elena. Mit der er gerade bewusst flirtete, wobei er die Grenze zwischen Scherz und Ernst gerade schon aus seinem Sichtfeld war. "Aber du hast Recht, die Mädchen stehen auf sowas.", grinste er und kratze sich dann am Kopf. "Aber ich sag immer nur die Wahrheit. Es wäre ja nur halb so viel Spaß, wenn man das Mädchen dabei anlügen muss.", fügte er hinzu und sagte damit indirekt, dass er es auch bei ihr Ernst gemeint hatte.

"Na dann, muss ich mir ja keine Sorgen machen, dass ich mit siebzehn, dann dich heiraten werden.", meinte er dann lachend daraufhin. Denn schließlich wäre er im Sommer schon siebzehn und das wäre die erste Möglichkeit diesen Ort voller Kokosnüsse und Haie zu besuchen. "Hat man das auf der anderen Seite deiner Familie nicht auch getan, diese Reinblütergeschichte?", hackte er dann noch nach. Nicht das er es böse meinte, aber das wusste Elena sicher. Manchmal fragte er sich, was wohl aus all den Leuten geworden wäre, wenn sein Vater nicht die Welt gerettet hätte. Ihn würde es dann wahrscheinlich gar nicht geben. Komisch darüber nachzudenken. "Vielleicht benutze ich dein kleines Geheimnis auch um dich zu irgendetwas zu zwingen. Hab gehört Slytherins kommen manchmal auf solche Ideen.", sagte er dann scherzhaft und musste lachen. Er lachte nicht oft. Das war nicht er, aber wenn er lachte, dann war es ehrlich gemeint. "Das ist ein ganz süßes Gesicht.", meinte er dann auf ihr böse aussehendes Gesicht, wobei er das Wort süß ganz deutlich betonte.


RE: Mittleres Abteil
  Absender: Elena Nott, 04.08.2016 18:07 Diesen Beitrag zitieren

Vorher hatte Elena viel aus dem Fenster geschaut und die Menschaen draußen beobachtet, aber Albus' Art von Entertainment war einfach zu unterhaltsam als das sich sich auf etwas anderes hätte konzentrieren können. Er blieb ernst und beantwortete ihre eher scherzhaft gemeinte Frage. "Zum Beispiel?" fragte sie mit einem interessierten Grinsen, weil sie wirklich gerne erfahren würde, mit wem er das ganze Programm schon alles durchgezogen hatte. Anscheinend mit sehr vielen, denn Elena hatte tatsächlich das Gefühl gehabt, er würde es ernst meinen. Da hatte er wohl deutlich mehr Übung als sie, auch wenn sie das natürlich vorher gewusst hatte, Mehr typisch Slytherin ging schon fast nicht mehr.
Sie brach kurz in Lachen aus, als er sich durch die Haare fuhr und dabei einen Kommentar machte und merkte sich still, womit sie ihn also ködern konnte. Nicht, dass das mal nötig sein sollte, aber es bestand ja eine Möglichkeit. Wer wusste schon, was sie Zukunft für sie Beiden bereit hielt.
Obwohl sie eigentlich gedacht hatte er wollte nur kurz einen Scherz mit irh machen und sie nicht ernsthaft coachen schien er gefallen daran gefunden zu haben und machte ihr direkt noch ein Kompliment. "Meine Güte ist das schmalzig!" stellte sie lachend fest. "Ich wette danach kleben sie reihenweise an dir!" Das meinte sie ganz ernst, denn sie gab ja vor, die typische Art von Mädchen zu kennen. Dass er das ernst meinte hätte sie nie im Leben vermutet, schließlich hatte das noch nie jemand zu ihr gesagt. Und sie wüsste erst recht keien Antwort darauf.

"Ach weißt du, auf einer kleinen Insel in deren Gebiet mehr Haie und Kokosnüsse als Menschen leben hast du eine ganz andere Defintion von früh." erklärte sie, gefolgt von einer verdeutlichenden Geste. Obwohl es einen wahren Kern hatte, war das natürlich eigentlich übertrieben. Und erste letzten Sommer war sie auf den Philippinen bei einer Hochzeit mit einer 16-Jährigen Braut gewesen. So alt wie sie jetzt. Etwas gruselig irgendwie, aber das Mädchen hatte es nicht gestört, sie war ja in der Kultur aufgewachsen.
Se überhörte, unterbewssut wahrscheinlich gezielt, den flirtigen Teil an Albus nächster Aussage. "Na das will ich aber auch hoffen." antwortete sie und machte ihr böse-Slytherin-Gesicht, um ihm spaßeshalber zu drohen.


RE: Mittleres Abteil
  Absender: Albus Severus Potter, 03.08.2016 22:44 Diesen Beitrag zitieren

Wäre Elena nicht einer seiner engsten Freunde, hätte er wahrscheinlich weiter gemacht und wäre damit sicher auch durchgekommen. Er bekam eigentlich immer das was er wollte. Außer seine Ruhe. Die bekam er nie. Immer wollte irgendwer was von ihm. Ein Kumpel wollte Hausaufgaben abschreiben, ein Mädchen wollte mit ihm ins Bett, dann kam der nächste und wollte ihm fragen über sein Vater stellen und dann kamen auch noch die Lehrer und seine Quidditchmitspieler. Trotzdem blieb er auf der Seite neben ihr sitzen. "Kommt drauf an. Einige Jungs haben da mehr Probleme mit als so manches Mädchen.", sagte er und blieb bei dem ersten Tonfall, lächelte aber. "Aber manche fahren da total drauf ab. Die hast du dann gleich an der Angel.", erklärte er weiter. Er wusste das es nur ein Scherzgespräch war, Elena wusste sowieso wie das ganze ging. Viel brauchte sie auch nicht dazu, hübsch genug war sie auf jeden Fall. "Ich zum Beispiel steh da voll drauf.", fügte er, nun grinsend, hinzu und fuhr sich demonstrativ durch seine dunklen Locken. Bei ihrerem Dank, lächelte er sie schief an. "Nichts zu danken. Bei einer schönen Frau muss ein Mann die Wahrheit sagen." Es war raus, bevor er überhaupt darüber nachdachte. Eigentlich sollte das mit dem Flirten aufhören, aber irgendwie war er jetzt drin.

"Also eigentlich wollte ich so früh noch nicht heiraten...Aber alles was deine Familie verlangt.", grinste er. Er freute sich jetzt schon diesen Teil ihrer Familie kennenzulernen, irgendwie klangen sie cool. Den Nottteil kannte er. Nicht gut, aber das reichte. Sehr verschlossen. So wie eigentlich alle von der Seite des Lichtes. Die alten Familien, die heute gar nichts mehr wert waren, dank seines Vaters. "Ich weiß, ich weiß.", meinte er dann in einem beruhigenden Ton. "Du bist kein angemaltes Püppchen, dass weiß ich auch.", fügte er hinzu. "Ley hat eine weibliche Seite. wohoo. Dein Geheimnis ist bei mir sicher.", sagte er dann und zwinkerte ihr wieder zu. Immer noch dieser Flirtton.


RE: Mittleres Abteil
  Absender: Elena Nott, 03.08.2016 21:10 Diesen Beitrag zitieren

Bei Albus erstem Kommentar war Elena noch sicher, dass er so war wie immer. Er hatte ihren Witz aufgegriffen und in seinen Augen sah sie die Freude, die er leider nur so selten hatte. Aber als er dann aufstand, sich neben Ley setzte und ihr zuzwinkerte. Was für eine komische Situation, aber im Grunde auch witzig. Er hatte ihren Witz ernst genommen und wollte ih wirklich helfen. Nicht dass sie noch nie geflirtet hätte, aber sie war immer eher ein Kumpeltyp gewesen und verhielt sich selten mädchenhaft. Sie hatte also nichts dagegen, dieses Spielchen mit ihrem Freund zu spielen, denn Albus war praktisch ein Meister darin, was er hatte auszunutzen um bei anderen an das zu kommen was er wollte. Sie konnte ihn das nachvollziehen, aber ihn nicht wirklich verstehen.
Als er seine dunkle Stimme benutzte bekam sie tatsächlich schon Ansätze einer Gänsehaut, so komisch hatte sie ihn noch nie reden hören. Besser so, denn solche Gespräche zwischen zwei Leuten die sie kannten widerten sie meistens an. Da war sie vermutlich noch etwas zu jung oder zurückgeblieben für. "Darf ich dem Typen dann auch in die Haare fassen?" fragte sie grinsend nach als hätte sie noch nie in ihrem Leben mit einem Jungen gesprochen. "Oh und danke für das Kompliment, Senpai." fügte sie noch kess hinzu, denn langsam begann sie das Training zu genießen. Man, das musste von außen echt komisch aussehen.

Eigentlich waren Elena nicht viele Sachen peinlich, so war es noch nie gewesen. Aber wie gesagt fand sie romantische Aktionen gegenüber anderen mmer seeehr weird. "Wenn du den falschen Teil meiner Familie triffst würden sie fünf Minuten später in bunten Kleidern um uns herum tanzen, Blütenblätter streuen und einen Pfarrer suchen. Falls du es dir noch nicht gedacht hast, es ist nicht die Nott Seite." führte sie seinen Gedanken weiter. Klar, es war nicht so als würden sie Briten nie glücklich sein, aber gegenüber den Filipinos waren sie gar nichts. Und die Notts waren schon immer eine sehr verschlossene, verkniffene Seite, zu sehen an Ley's Vater. Der sagte selten ein unnötiges Wort und handelte immer überlegt. Und ja, es wäre ihr mehr als peinlich.

Bei seinem Kommentar zum Fallen bemerkte sie auch, dass Albus Laune etwas sank und sie verluchte sich sofort für diesen Kommentar. Im gleichen Atemzug wünschte sie sich, dass der Potter sich mal etwas mehr öffnete und sich immer nur hinter seiner Fassade aus gefühlslosigkeit versteckte. Sie kannte so viele tolle Seiten an ihm, da brauchte er diesen dummen Selbstschutz nicht. Außerdem hatte er gute Freunde so wie Elena, die egal was er tat immer zu ihm stehen würden. Aber es war am Ende seine Entscheidung und sie akzeptierte es so. Also gab sie keinen weiteren Kommentar dazu ab.
"Hey, hey, hey!" versuchte sie ihren Freund bei dem Schildkrötenthema zu beschwichtigen. "Das ist mir nur so rausgerutscht. Ich bin doch nicht so ein verweichlichtes Girly-Girl." erklärte sie und rollte dabei mit den Augen, um sich nicht bloßzustellen. Wie gut, dass sie das vor Albus gesagt hatte und nicht vor einem wildfremden, denn er würde es hoffentlich für sich behalten.


RE: Mittleres Abteil
  Absender: Albus Severus Potter, 03.08.2016 18:21 Diesen Beitrag zitieren

"Knie nieder, dein Meister spricht.", konterte er darauf nur und seine Augen funkelten belustigt. Bei ihren nächsten Worten, die wahrscheinlich nur zum Spaß gesagt wurden, formte sie eine Idee in seinem Kopf. Na, sie wollte schließlich vom Meister lernen. Das war wie Sport. Für ihn war Flirten eine Sportart. Andere sahen das vielleicht anders und fanden es verwerflich so zu denken, aber was war bei Flirten dabei? Es ist ja nicht so, dass jeder der flirtet auch nach der großen Liebe suchte, sondern nach Spaß. Flirten führte zu Sex und Sex war auch eine sehr sportliche Angelegenheit. Das passte also. Albus stand von seiner Bank auf und setzte sich neben sie, wobei er ihr wieder zuzwinkerte. Ganz langsam hob er eine Hand und legte sie auf ihre Wange und strich dann mit den Finger hoch und schob ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. "Hat dir schon Mal jemand gesagt, was für wunderschöne Augen du hast.", sagte er leise und dunkel. Doch dann nahm er seine Hand wieder weg und grinste. "Erste Lektion. Du müsstest dann vielleicht eher sowas sagen, wie toll du seine Muskeln findest.", meinte er dann und lehnte sich auf der Bank zurück.

"Ohja. Ich könnte dich einfach ungestraft vor deiner Familie küssen. Sowas ist den meisten Leuten peinlich vor seiner Familie.", sagte er lachend, bei der Vorstellung, dass Elena etwas peinlich war. Er fand es amüsierend. Klar, sie war seine Freundin und normaler Weise würde er auch nicht darüber nachdenken sie zu küssen oder sie richtig bloßzustellen, aber ein wenig ärgern, dass gehörte unter Freunden einfach dazu. "Ach was. Fallen tut man nur, wenn man seine Gefühle offen legt.", murrte er dann. Er hatte es eigentlich nur beiläufig und mit einem lustigen Ton sagen wollen, aber irgendwie gelang es ihm nicht. Aber dann fing er wieder das lachen an. "Ley'chen, du wolltest doch gerade nicht wirklich "süß" sagen. Das kenne ich ja gar nicht von dir.", lachte er und fuhr sich mit der Hand durch seine dunklen Haaren. "Schildkröten sind also deine Schwäche, dass muss ich mir merken."


RE: Mittleres Abteil
  Absender: Elena Nott, 03.08.2016 13:51 Diesen Beitrag zitieren

Elena bemerkte, dass Albus versuchte, ernst zu bleiben setzte sie ebenfalls eine ernstes Gesicht auf und versuchte nicht laut loszuprusten. "Dann muss ich ja wohl von Meister gelernt haben." erwiderte sie trocken und begutachtete ihre Fingernägel. Eigentlich war sie ja keineswegs Mädchenhaft wenn es zu Äußerlichkeiten kam, aber gegen magischen Nagellack konnte einfach keiner etwas sagen. Sie war verrückt nach dem farbändernden Multichrome-Lack. Leider war ihr in den Ferien ein Nagel abgebrochen, der immernoch nicht ganz nachgewachsen war Aber man sah es kaum noch. "Teach me, Senpai!" fügte sie noch hinzu und konnte jetzt nicht mehr anders als zu grinsen. Schon irgendwie komisch, dass sie sich als gerade mal Sechzehnjährige über Liebe so unterhielten als wäre es eine Sportart.

Schulterzuckend akzeptierte Elena die von Albus vorgeschlagene Methode obwohl sie sich innerlich fragte, wie es wohl wäre, mit Albus zusamen zu sein. Bevor das zu weit gehen konnte befahl sie sich, an anderes zu denken, denn die selben gedanken hatte sie gestern erst bei Scorpius gehabt. Sie sollte ihre Freundschaft nach all den jahren nict in Frage stellen. "Das wäre sicher ziemlch lustig für dich und ziemlich peinlich für mich." kommentierte sie das deshalb nur und widmete sich dann schnell anderen Gedanken.
Malfoy und Potter waren noch nie wirklich gute Freunde gewesen, aber Elena schätzte sie beide und so etwas wie Feinde waren sie schon gar nicht. "Hochmut kommt vor dem Fall." erwiderte sie nur scherzahft, da sie sich keinesfalls auf irgednein Seite stellen würde. Sie kannte so einige Slytherins die sich jetzt mit einer Bestätigung eingeschleimt hätten nur um seine "Freunde" im gleichen Atemzug wieder zu verraten - so wollte sie nicht sein.
Über das Schildkrötenthema dagegen konnte sie sehr gut reden. "Dann muss du das aber umbedingt mal machen. Sie sind deutlich schneller als man denkt und die Kleinen sind noch so sü..." Sie wollte schon süß sagen und dann entzückt lächeln wie ein Mädchen, entscheid sich dann aber anders. Dieses Weicheigehabe konnte sie eigentlich nicht ab. "Ich meine hilflos und doch wissen sie schon genau was zu tun ist. Man muss es gesehen haben." Schloss sie ab und nickte nochmal bestätigend. Vielleicht konnte sie dieses Jahr tatsächlich ein paar Freunde überreden, mit ihr wegzufahren.


RE: Mittleres Abteil
  Absender: Albus Severus Potter, 02.08.2016 21:52 Diesen Beitrag zitieren

Bei der Aussage über das Flirten von Elena musste er lachen. Aber sie hatte Recht, sie konnte wirklich froh sein, dass er sie so gern mochte. Alle anderen hätte er für diese Aussage vielleicht schon eine Runde über den Platz laufen aufgedonnert. Denn ihr Training fand nicht nur auf dem Besen statt. "Ich dachte das mit dem Flirten ist eigentlich eher meine Strategie.", meinte er dann und versuchte dabei ernst zu bleiben. Das gelang ihm eher schlecht als recht, denn er fing sofort wieder an zugrinsen. Es war komisch das Elena und er sich so gut verstanden, auch wenn sie so ziemlich das Gegenteil von ihm war. Er nutze Leute aus wo er konnte und sie trat für jedem zurück, wenn er etwas wollte, was sie hat. Sie erinnerte ihn in vielen Punkten an seine Cousine Molly, auch wenn er zu seiner Familie kein guten Kontakt hatte, sie war eine hartknäckige Person und versucht ständig mit Albus zu reden. Die meisten in der Familie hatten das schon aufgegeben. Vielleicht war es das Gegensätzliche, was sie zu so guten Freunden machten. Aber sie wussten auch beide sich durchzusetzen und das klappte gemeinsam noch besser. Zu der Aussage über die Reporter sagte er nichts mehr, sondern nickte nur noch. Er hatte die Hoffnung, dass es vielleicht aufhörte, wenn er irgendwann mal eine Familie gegründet hatte und sich dann niemand mehr daran erinnerte, dass er der Sohn von irgendeinem alten Knacker war, der damals mal die Welt vor dem Untergang bewahrt hat. Obwohl Familie für ihn schon eher in weiter Zukunft noch nicht zusehen war. Vielleicht würde er einfach irgendeine gute Freundin heiraten, damit er sich fortpflanzen konnte. Liebe war für ihn da gar kein Thema. Damit hatte er abgeschlossen.

"Außer ich sage beim ersten Mal einfach, dass ich es bin.", meinte er grinsend und zwinkerte ihr zu. "Das stelle ich mir lustig vor.", fügte er dann hinzu. Er stellte sich das auf jeden Fall entspannter vor, als ständig vor seiner Familie, die seine Wesen versuchen zu ergründen oder vor der Presse wegzulaufen. "Ich war schon immer deutlich cooler als Malfoy.", sagte er dann grinsend. Scorpius und er waren nicht wirklich Freund, aber auch keine Feinde. Sie lebten einfach neben einander her und hatten einen ähnlichen Freundeskreis. "Ich habe allerdings noch nie eine live gesehen.", fügte er dann zum Schildkrötenthema hinzu.


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