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Festessen in der Großen Halle!
#1

Am See

in Ländereien 01.07.2016 20:44
von Lucy Weasley • 407 Beiträge
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#2

RE: Am See

in Ländereien 09.07.2016 18:30
von Darcy Adelaide Brightborn • 8 Beiträge

cf: the internet aka. first post

Darcy hatte nach dem Abendessen das Bedürfnis, die Große Halle und die Mauern des Schlosses hinter sich zu lassen.
Sie war vor mehr als drei Wochen zu den Forschern in Hogwarts dazu gestoßen, als Assistentin und als Unterstützung für die Schulkrankenschwester für das kommende Jahr. Sie lächelte unwillkürlich als sie daran dachte, wie aufregend dieses Unterfangen war. Ein noch unbekanntes Virus zu untersuchen, welches scheinbar in ihrer alten Schule seinen Ursprung hatte, das war der Traum der ehemaligen Ravenclaw.
Auf dem Weg runter zum See dachte Darcy mit gerunzelter Stirn darüber nach, was sie entdeckt hatten und wichtiger noch, was sie noch nicht entdeckt hatten. Der Job, dieses Virus zu erforschen war kein einfacher und in Hogwarts sogar ein gefährlicher. Im vergangenen Jahr waren immer wieder vereinzelte Fälle von zersplinterten Schülerinnen und Schülern im Krankenflügel gelandet. Auch deswegen war die Stelle der Forschungassistentin, die sie jetzt innehatte, lange unbesetzt geblieben. Aber Darcy war bereit, das Risiko auf sich zu nehmen, zumal sie stets streng darauf achtete, die nötigen Schutzzauber zu verwenden und regelmäßig zu erneuern.

Als sie schließlich am See angekommen war, lenkten die laue Abendbrise und der Anblick der sich auf der Seeoberfläche spiegelnden untergehenden Sonne ihre Gedanken allerdings in eine andere Richtung. Sie erinnerte sich an all die Male, die sie mit ihrem großen Bruder Elvan hier gesessen hatte und versucht hatte, flache Steine über das Wasser hüpfen zu lassen. Sie hatte es nie fertig gebracht, zumindest nicht ohne Magie, aber Elvan war ein Naturtalent gewesen. Darcy grinste bei dem Gedanken an ihren Bruder und begann den Boden nach geeigneten Steinen abzusuchen.


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#3

RE: Am See

in Ländereien 09.07.2016 18:40
von Gilbert Dour • 18 Beiträge

First Post

Gil kam gerade von Schwimmen wieder. Da das Schuljahr noch nicht angefangen hatte und somit die Schüler und die meisten Lehrer sich außerhalb von Hogwarts befanden, hatte er sich angewöhnt, zwar abseits der gut zugänglichen Wege, ins Wasser zu gehen. Die Forscher hatten immerhin kein interesse daran die Ländereien von Hogwarts zu erkunden, sonder eher das Schloss an sich.
So war er zu einem Besuch zu dem Stamm der Wassermenschen gegangen. Er hatte inzwischen einen guten Kontakt zu diesen doch eigenwilligen Wesen. Er kannte zwar auch Wassermenschen aus Atlantis, doch die waren etwas anders gewesen.
Gilbert stieg also aus einem Gebüsch und fand sich an einem gut zugänglichen Uferstück des Sees wieder. Anders als er vermutete hatte, war er nicht der einzige, der seine Freizeit im freien verbrachte.

Er begriff schnell, was die Blonde dort tat und hob einen Stein auf, den er sogleich ins Wasser platschen ließ, um auf sich aufmerksam zu machen.




-hear me sing-
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#4

RE: Am See

in Ländereien 09.07.2016 18:53
von Darcy Adelaide Brightborn • 8 Beiträge

Darcy war noch nicht zufrieden mit ihrer Steinausbeute. Sie hatte erst drei mittelmäßige Steine gesammelt, was bei ihrer nicht mal mittelmäßigen Fähigkeit, die Steine übers Wasser springen zu lassen, sicherlich bedeutete, dass sie ohne ihren Zauberstab verloren wäre. Gerade als sie glaubte, den perfekten Stein entdeckt zu haben, wurde sie von dem Geräusch eines untergehenden Steines jäh aus ihren Gedanken gerissen wurde.

Darcy schreckte hoch und sah sich verwirrt um. Sie erblickte einen Mann, der nicht viel älter als sie zu sein schien, der einige Meter von ihr entfernt stand. Sie versuchte, ihn einzuordnen, hatte sie doch geglaubt, vor Schulbeginn unbehelligt am See zu bleiben. Sie war sich nicht ganz sicher, ob sie ihn nicht schonmal in der Bücherei gesehen hatte, war sie doch immer so konzentriert und blind für alles andere, sobald sie ihre Nase in ein Buch steckte.

Sie entschied, dass der nicht ganz unbekannte Fremde wahrscheinlich auch nur die Natur genießen wollte und ging auf ihn zu. Als sie nur noch ein paar Schritte von ihm entfernt war, lächelte sie ihm zu und stellte sich mit einem: "Hi, ich bin Darcy!" bei ihm vor. Als sie ihm die Hand zur Begrüßung entgegenstreckte, fiel ihr auf, dass diese immer noch den erhobenen Zauberstab hielt. Sie steckte ihren Zauberstab in die Tasche ihres sapphirblauen Umhangs, grinste ihn ein wenig verlegen an und hielt ihm ihre nun leere Hand entgegen.


zuletzt bearbeitet 09.07.2016 18:57 | nach oben springen

#5

RE: Am See

in Ländereien 09.07.2016 19:04
von Gilbert Dour • 18 Beiträge

Gilberts Taktik schien auf zu gehen, denn er hatte wohl erfolgreich auf sich aufmerksam gemacht. Die Blonde kam, wie selbstverständlich, mit ihrem Zauberstab in der Hand, auf ihn zu. Als sie sich Vorstellte, wartete er geduldig, bis sie ihren Zauberstab eingesteckt hatte.
Als es soweit war, ergriff er ihre Hand, sagte dabei aber natürlich nichts, wodurch eine äußerst ungünstige Sille entstand. Er zeigte jedoch keine Regung von Verwirrtheit, sondern lächelte Darcy, deren Namen er nun kannte, selbstbewusst an und hob einen Finger zum zeichen, dass sie warten sollte, als er die Hand aus der ihren nahm.
Gil legte einen finger auf seinen Mund, als zeichen, dass er nicht sprach. Man hätte es aber auch als Aufforderung leise zu sein verstehen können.
Der Bibliothekar kramte einen klitzekleinen Stift und Block aus seiner Hostentasche.
Hallo, ich bin Gilbert, aber alle sagen Gil, schrieb er auf, wobei er auf das 'i' bei Gil ein etwas krüppeliges Herz malte anstelle des i-Punktes. Er zeigte ihr den Zettel und schrieb weiter, so dass sie mit auf den Zettel sehen konnte: Forscher? Neue Lehrkraft?




-hear me sing-
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#6

RE: Am See

in Ländereien 09.07.2016 19:22
von Darcy Adelaide Brightborn • 8 Beiträge

Der nicht ganz unbekannte Fremde nahm ihre ausgestreckte Hand entgegen und schüttelte sie, sagte aber nichts. Während der etwas unangenehmen Stille, die dadurch entstand, wartete Darcy, dass er irgendetwas machte. "War er einfach nur ein bisschen exzentrisch oder warum wollte er ihr seinen Namen nicht verraten?", wunderte sich Darcy. Er lächelte sie zwar an, bedeutete ihr aber mit seinem Finger zu warten und leise zu sein. Dies verdutzte Darcy ein wenig, aber es machte sie nur noch gespannter darauf, zu erfahren, wer dieser nicht ganz unbekannte, aber jetzt noch mysteriöser scheinende Fremde war. Sie war es gewohnt, dass Elvan ihr sagte, sie solle doch bitte endlich still sein, wenn sie ihm aus Versehen wieder stundenlang von ihren neusten Zaubertrankexperimenten erzählt hatte, aber sie hatte doch noch nichts außer ihres Namens gesagt.

Er kramte in seiner Tasche, schrieb etwas auf ein Stück Pergament und zeigte es ihr. Als sie seine Nachricht gelesen hatte, wandte sie ihren Blick von dem zerknitterten Stück Pergament ab und sah ihn nun ein wenig weniger verwirrt an. "Er kann also nicht sprechen, oder er hat eine wirklich miese Kehlkopfentzündung. Aber er scheint nett zu sein", dachte sie. Als sie das herzförmige i-Tüpfelchen sah, musste sie unwillkürlich schmunzeln, "Ist das etwa seine Art, Leute in billigen Bars aufzureißen?"

"Hallo, Gil. Freut mich dich kennenzulernen. Für eine Lehrkraft bin ich allerdings noch viel zu jung. Ich bin als Assistentin für das Forschungsteam und als Aushilfe im Krankenflügel hier. Ich habe die Schule selbst erst vor einem Jahr verlassen. Was führt dich hierher, ich kann mich nicht daran erinnern, dich zu meiner Schulzeit je hier gesehen zu haben."


zuletzt bearbeitet 09.07.2016 19:25 | nach oben springen

#7

RE: Am See

in Ländereien 09.07.2016 19:38
von Gilbert Dour • 18 Beiträge

Gilbert wahr sich bewusst, wie merkwürdig es zunächst schien. Doch er wusste auch, was passierte, wenn er den Mund öffnete. Er fand es dann doch angenehmer, etwas eigenartige Situation enstehen zu lassen, als die andere eigenartige Situation, wenn er etwas sagte, oder gar das Singen anfing. Ihm war gerade nicht danach jemanden das Gehirn völlig umzudrehen und dafür zu sorgen, dass er binnen Sekunden die außergewöhnlichsten Liebesgeständnisse zu hören bekam oder je nach Charakter des Gegenübers absolut keine Kleider mehr am Leib zu haben.
Das nächste war etwas, was Gil immer wieder mal vergas. Die Menschen an Land alterten viel schneller. Zumindest alle, die er bisher getroffen hatte. Nun, dass er ihr abgenommen hätte eine Lehrerin zu sein, schien ihr aber nicht verdächtig vor zu kommen. Gut so, denn so konnte er das beginnende Gespräch gut davon ablenken.
Er nickte auf ihre Ausführung und schrieb auf das Blatt Papier: Zweites Jahr als Bibliothekar.
Seine Schrift wurde nun kleiner, da er überhaupt nicht einsah Papier zu verschwenden. Die Information, dass sie als Assistentin des Forschungsteams hier war speicherte er jedoch direkt ab, denn dies war eine Information, die für die ADA durchaus von belang sein könnte.




-hear me sing-
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#8

RE: Am See

in Ländereien 09.07.2016 20:04
von Darcy Adelaide Brightborn • 8 Beiträge

Dieses Mal wartete Darcy geduldig, bis Gil seine Antwort auf sein Stück Pergament geschrieben hatte. Ihr Lächeln wurde breiter, als sie las, dass er der neue Bibliothekar war. Er musste in dem Jahr nach ihrem Abschluss angefangen haben. Sie hoffte, dass ihr Lächeln nicht irre oder allzu bewundernd wirkte und er die in ihren Augen aufleuchtende Begeisterung nicht falsch verstand, aber Darcy liebte die Bibliothek. Sie hatte einen nicht unbeträchtlichen Teil ihrer Zeit in Hogwarts dort verbracht und liebte Bücher jeder Art.
Nun, da er ihr verraten hatte, dass er der neue Bibliothekar war, war sie entschlossen, sich mit ihm anzufreunden. "Ein Mensch, der Bücher so sehr liebt, dass er sie zu seinem Beruf macht, kann kein schlechter Mensch sein," dachte Darcy.

"Super cool!", sagte sie und bevor sie ihren Mund stoppen konnte, sagte dieser: "Ich liebe Bücher, ich könnte den ganzen Tag damit verbringen, zu lesen oder einfach nur ihren Geruch einzuatmen!" Sie blickte kurz verlegen auf den See hinaus und hoffte, ihn nicht verschreckt zu haben, bevor sie bemüht um ein wenig mehr Contenance hinzufügte: "Wurdest du zu Hause unterrichtet oder kommst du nicht aus dieser Gegend?" Sie deutete mit einer ausschweifenden Handbewegung auf den See und den verbotenen Wald.


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#9

RE: Am See

in Ländereien 09.07.2016 20:19
von Gilbert Dour • 18 Beiträge

Es erschreckte ihn doch etwas, als Darcy es so überschwänglich auf seine Antwort reagierte. Gil ließ sich das jedoch nicht anmerken, denn das würde ja bedeuten, dass er ein Stück seines echten Wesens offenbaren und das kam für ihn nicht infrage. Er hatte sich abgewöhnt unüberlegt seine Gefühle nach Außen zu zeigen.
Also nickte er nur mit einem milden Lächeln.
Bei ihrer frage nickte er zunächst mit dem Kopf. Doch er wusste, das dies als Antwort nicht genügen würde. Also musste er erzählen, was er immer erzählte, wobei er ja nicht wirklich erzählte, denn er sprach ja nicht.
Er teilte ihr also seine Geschichte mit, oder das ja eigentlich auch nicht, denn dafür hätte er wohl eigens einen Roman verfassen müssen und wenn er schon dabei war, hätte er es auch gleich einfach erzählen können, obwohl das wohl nicht den Gewünschten Effekt gehabt hätte.

Frankreich. Squip. War also alles, was er aufschrieb. Er fand, dass es dazu eigentlich nicht mehr zusagen gab, oder eben zu schreiben in seinem Fall.




-hear me sing-
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#10

RE: Am See

in Ländereien 09.07.2016 20:39
von Darcy Adelaide Brightborn • 8 Beiträge

Immerhin lief Gil nicht sofort schreiend oder in seinem Fall wahrscheinlich eher wild gestikulierend davon, was Darcy für eine sehr nette Reaktion auf ihr sicherlich mehr als ein wenig befremdlich wirkende Begeisterung für den Beruf eines praktisch Fremden empfand.
Aus seinem Nicken auf ihre Frage hin wurde Darcy nicht schlau. Doch bereits während sie noch dachte: "Ein Nicken als Antwort auf eine entweder oder Frage, vielen Dank Gil!", schrieb dieser bereits erneut eine Erläuterung auf sein Pergamentstück.

Als sie las, dass er aus Frankreich kam, lächelte sie. Sie hatte mit ihrer Familie viele Sommer dort verbracht und hatte viele schöne Erinnerungen an diese Zeiten. Doch der Teil seiner Antwort, der Darcy wirklich faszinierte, war die Tatsache, dass er ein Squib war. Squibs waren äußerst selten und Darcy hatte zwar schon viel über sie gelesen, war aber noch nie einem echten Squib begegnet. Sie schaute ihn interessiert an und sagte: "Meine Familie war, als ich noch jünger war, oft im Urlaub in Frankreich, ein wirklich schönes Land."

Ihr brannten viele weitere Fragen auf der Zunge, Kannst du gar nicht zaubern oder besitzt du zumindest ein paar magische Fähigkeiten, die sich manchmal unwillkürlich äußern? Wie war es für dich, von Magie umgeben aufzuwachsen und zu wissen, dass sie nie ein Teil von dir werden würde? Bist du neidisch auf Zauberer und Hexen? Wurdest du von deiner Familie und deinem Umfeld deswegen anders behandelt? Aber Darcy war sich bewusst, dass diese Fragen im besten Falle als unhöflich und im schlimmsten Falle als beleidigend und taktlos aufgefasst werden könnten, also sagte sie nichts weiter zu dem Thema.

Sie kramte in ihrer Umhangtasche und zog einen Stein heraus. "Bist du bereit für ein Duell?", forderte sie ihn grinsend heraus.


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#11

RE: Am See

in Ländereien 09.07.2016 20:52
von Gilbert Dour • 18 Beiträge

Gilberts Lächeln wurde breiter, als sie von Frankreich schwärmte. Auch wenn er ein paar weniger positive Erinnerungen an Frankreich hatte, hatte er dort auch viele schöne Tage verbracht.
Er hatte einmal einem Sicherheitsbeauftragten geflüstert, dass er auf die Spitze des Eiffelturms wolle. Daraus wurde ein sehr aufregender Tag, denn er wurde ihn danach einfach nicht wieder los.
Außerdem hatte er in Frankreich lesen gelernt und war viel an den Stränden gewesen. Doch irgendwann musste er es einfach weg und eine neue Sprach lernte er schnell.

Als sie die Steine aus ihrer Umhangtasche zog, verkniff er sich einen verwirrten Blick. Ein Duell mit Steinen? Er hatte Duelle mit Pistolen und mit Zauberstäben kennen gelernt, aber nie welche mit Steinen. Also beschloss er einfach zu nicken und ab zu warten, was sie tun würde. Sollte sie ihn angreifen, was er nicht hoffte, war er sich sicher ihr überlegen zu sein.
Jedoch hielt er das irgendwie für unwahrscheinlich.




-hear me sing-
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#12

RE: Am See

in Ländereien 09.07.2016 21:10
von Darcy Adelaide Brightborn • 8 Beiträge

Darcy musste lachen, als sie Gils Miene sah. Er lächelte sie zwar weiter freundlich an, schien aber ein wenig verwirrt darüber zu sein, was sie mit dem Stein vorhatte.

"Keine Panik, hätte ich vor, dich mit einem Stein zu erschlagen, hätte ich mir einen schwereren und spitzeren gesucht und es vermieden, dich vorzuwarnen," scherzte sie.
Darcy behielt den Stein, den sie bereits in der Hand hielt und zog aus ihrer anderen Tasche einen weiteren hervor, den sie ihm reichte.

"Das Ziel ist es, den Stein möglichst oft über das Wasser springen zu lassen, bevor er untergeht," sagte sie und warf ihren ersten Stein. Er plumpste bereits nach einem Sprung ins Wasser und tauchte nicht wieder auf. "Hmm, wie du siehst, bin ich nicht wirklich gut darin. Mein Bruder ist der Steinwurfmeister der Familie. Ich habe schon seit meinem ersten Jahr in Hogwarts nur mithilfe meines Zauberstabs gewinnen können." Sie nahm den letzten Stein aus ihrer Tasche und warf ihn mit der linken Hand, während sie mit der rechten ihren Zauberstab dazu benutzte, den Stein immer wieder übers Wasser springen zu lassen, bis er außer Sicht war.

"Du bist dran," sagte sie und sah ihn erwartungsvoll an.


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#13

RE: Am See

in Ländereien 09.07.2016 21:23
von Gilbert Dour • 18 Beiträge

Gilbert hatte es sich abgewöhnt auf alles ein zu gehen, was die Leute um ihn herum erzählten. Das verlangsamte so vieles so unnötig.

Als Darcy ihm zeigte, was sie meinte, verstand er es.
Er nahm jedoch auch die Information auf, dass sie einen Bruder hatte. Das fand er schon interessanter und er beneidetet sie sehr darum, dass sie noch eine Beziehung zu ihm hatte, jedenfalls schien es so.
Auch wenn Gilbert selbst mehrere Hundert Geschwister hatte, kannte er sie doch alle und viele von ihnen waren seine besten Freunde gewesen. Das Leben unter Wasser ist ihm immer so viel einfacher vorgekommen. An Land war es um einiges komplizierter.

Der Stein sollte also immer wieder das Wasser berühren. Das Empfand Gil ebenfalls als komisch, denn wenn er einmal das Wasser berührte so wollte er eintauchen und nicht an der Luft bleiben. Warum also sollte der Stein das wollen?
Doch es schien ja eine Art spiel zu sein und immerhin hatte er beobachtet, wie sie es gemacht hatte. Ein Zauber würde ihm nur nicht helfen, so wie ihr, denn er konnte offiziell nicht zaubern und er besaß auch gar keinen Zauberstab.

Gilbert nahm den Stein von ihr entgegen und ließ ihn lapidar aus seiner Hand schnellen. Tatsächlich glitschte der Stein zwei mal über das Wasser und versank, woraufhin er Darcy ansah und mit den Schultern zuckte.
Komisches Spiel, schrieb er auf den Zettel.




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#14

RE: Am See

in Ländereien 09.07.2016 22:00
von Darcy Adelaide Brightborn • 8 Beiträge

"Nicht schlecht," sagte Darcy anerkennend, als Gilberts Stein die Wasserobefläche beim ersten Versuch gleich zweimal berührte und wieder in die Höhe sprang.

Als Gilbert jedoch nur mit den Schultern zuckte und wieder etwas auf sein Stück Pergament schrieb, wartete sie geduldig. Sie lachte laut, als sie seinen Kommentar las. "Ja, es wirkt wahrscheinlich seltsam, wenn man es als Erwachsener zum ersten Mal macht.", gab Darcy zu, "Aber mir hilft es beim Nachdenken und es hat mich bis jetzt immer aufgeheitert, wenn ich mal nach einem langen Schultag genervt war."
Darcy wollte diesen inzwischen ein wenig weniger Fremden nicht mit ihrer gesamten Lebensgeschichte langweilen, aber sie fand es leicht, sich Gil anzuvertrauen und mit ihm zu reden. Wahrscheinlich hing das damit zusammen, dass er ihr nicht sofort antworten konnte und sich seine Antwort erst überlegen und sie aufschreiben musste, was ihn ruhig und bedacht und auf gewisse Art weise wirken ließ.

Nach einer kurzen Pause sagte sie, in die Ferne über den See hinwegschauend: "Elvan war zwei Klassen über mir in Hogwarts und er war ein Hufflepuff. Ich war am Anfang sehr traurig darüber, nicht mit ihm in einem Haus gelandet zu sein, nachdem ich ihn die zwei Jahre vorher nur in den Ferien sehen konnte und ihn schrecklich vermisst hatte. Ich weiß natürlich, dass er wahrscheinlich ohnehin nicht seine ganze Zeit mit seiner kleinen Schwester hätte verbringen wollen, aber damals waren wir zumindest zuhause unzertrennlich. An dem ersten Nachmittag nach Schuljahresbeginn fühlte ich mich schrecklich einsam. Ich kannte schließlich niemanden und ich war noch nie so weit von meiner Familie entfernt gewesen." Darcy hob einen weiteren Stein auf und warf ihn übers Wasser. "Elvan ist ein toller Bruder und das war er schon immer. Er hat mich damals an meinem ersten Tag nach dem Abendessen abgeholt und hat mir diese Stelle am See gezeigt. Er hat mir gesagt, dass ich bald gut in Hogwarts zurecht kommen würde und dass ich es bald lieben würde. An diesem Tag haben wir noch bis zum Sonnenuntergang dieses Spiel gespielt. Immer wenn ich traurig war, bin ich hierher gekommen, oft auch mit Elvan zusammen. Es war unser Treffpunkt und mein Lieblingsort in Hogwarts, sogar noch vor der Bibliothek. Ich schätze, dieses Spiel hilft mir einfach dabei, mich zu entspannen und gibt mir ein Gefühl der Geborgenheit."

Darcy starrte noch einen Moment auf den sich verfärbenden Himmel, bevor sie seufzte und sich Gil zuwandte. "Tut mir leid, dass ich dein Schweigen so schamlos ausnutze. Wenn dir mein Gerede zu viel wird, gib mir einfach ein Zeichen und ich bin still." Sie lächelte ein wenig verlegen und blickte ihn entschuldigend an.

"Hast du einen besseren Vorschlag zum Zeitvertreib?", fragte sie bemüht leichtmütig.


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#15

RE: Am See

in Ländereien 11.07.2016 22:36
von Gilbert Dour • 18 Beiträge

Gilbert viel kein besserer Zeitvertreib ein und so ging er nachdem er ihr noch eine Weile zugehört hatte einfach zurück ins Schloss.

[tbc: Woanders, Schloss ]




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